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Ausleitverfahren

Aderlass

Der Aderlass ist seit Jahrtausenden ein ausleitendes Verfahren. Es handelt sich dabei um einen therapeutischen Blutentzug unter streng hygienische Bedingungen. Der Aderlass ist heute längst keine „Barbier- oder Quacksalber-Methode" mehr. Die Wicker-Kliniken in Bad Homburg haben eine große Studie über die positive Wirkung des Aderlasses gerade bei Bluthochdruck durchgeführt und veröffentlicht.

Je nach Konstitution und Beschwerden werden dem Patienten zwischen 50 und 500 ml Blut aus der Armvene entnommen, was sofort vom Körper durch verstärktes Einströmen von Gewebeflüssigkeit in die Blutbahn beantwortet wird. Ist dieses nicht oder nur zum Teil erwünscht, dann wird sofort nach der Blutentnahme dem Körper wieder neutrale Flüssigkeit aber auch Mineralien- oder Vitamin-Cocktails zugeführt. Durch diese Therapie wird das Blut verdünnt und gereinigt.

 

Weitere Ausleitverfahren

Neben dem Aderlass gehören auch die erfolgreiche Baunscheidt-Behandlung, Blutegel-Therapie, Canthariden-Therapie und das Schröpfen in allen seinen Versionen dazu (sehen Sie hier bitte unter den jeweiligen Anfangsbuchstaben "Naturheilverfahren A-Z" nach).

 

Zu den Ausleitverfahren gehören aber auch medikamentöse Behandlungen durch ganz besondere Arzneimittelzusammenstellungen und Individualrezepte. Diese werden meist im Zusammenhang mit einer traditionellen Harndiagnose ganz individuell zusammengestellt.