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Ozon – Therapie

Die Ozon-Therapie, mit der sich zunehmend mehr Therapeuten beschäftigen, ist nicht neu. Sie ist, nachdem man bestimmte Eigenschaften des Ozons entdeckt hatte, aus der Erfahrungsheilkunde hervorgegangen. Schon im 1. Weltkrieg beobachtete der Berliner Arzt Wolff, dass Kriegsverletzungen, eiternde Wunden, Gasbrand unter Ozoneinwirkung eine auffallend gute Heilungstendenz zeigten.

Die klinischen Grundlagen für die Anwendung des Ozons als Therapeutikum hat der Ordinarius für Chirurgie in Leipzig, Paya, in den dreißer Jahren des vorigen Jahrhunderts mit seinem Ärzteteam erarbeitet, womit der Weg freigemacht wurde für die Einführung des Ozons in die Medizin.

 

Was ist Ozon?

 

Wenn man Sauerstoff Energie in Form elektrischer Entladung zuführt, dann wird ein Teil des Sauerstoffs in ein Ozonmolekül mit 3 Atomen Sauerstoff umgewandelt: das ist Ozon.

Ozon ist unter normalen Bedingungen ein farbloses Gas von charakteristischem Geruch und von stark oxydierender Wirkung, in der für die Heilkunde verwendeten Verdünnung aber ungefährlich.

Ozon entsteht auch bei Ultraviolettbestrahlung und sein Geruch ist jedem bekannt, der einmal eine Höhensonne benutzt hat.

Ozon wirkt stark desinfizierend, bakterizid, viruzid und fungizid, das heißt: es besitzt die Fähigkeit Bakterien, Viren und Pilze abzutöten.

Diese Eigenschaften des Ozons werden seit langem zur Trinkwasseraufbereitung und zur Entkeimung von Schwimmbädern genutzt.

Der Entdecker des Ozons war der Physiker Schönbein, der 1841 ein eigentümlich riechendes Gas beschrieb, das beim Durchgang elektrischer Funken durch die Luft entsteht. Er nannte dieses Gas OZON. 1857 gelang es erstmalig Werner von Siemens, mit Hilfe der nach ihm benannten Ozonröhre, Ozon auf elektrischem Wege in größeren Mengen herzustellen. Es ist streng zu unterscheiden zwischen Ozon-Luft-Gemischen und Ozon-Sauerstoff-Gemischen. Das für medizinische Heilzwecke verwendete Ozon wird aus reinem (also medizinischen) Sauerstoff hergestellt.

 

Anwendung

 

Dieses Ozon-Sauerstoff-Gemisch verhält sich gewebefreundlich und kann eine entscheidende Durchblutungsverbesserung hervorrufen, so dass es naheliegend ist, Ozon bei den Gefäßerkrankungen, die mit Durchblutungsstörungen einhergehen, als Therapeutikum einzusetzen.
Bei der Behandlung von Durchblutungsstörungen hat sich das Ozon-Sauerstoff-Gemisch in der Zuführung über die Venen (nicht über die Atmung!) nach übereinstimmenden Erfahrungen der damit arbeitenden Therapeuten, als wirksames Behandlungsverfahren erwiesen.
Hinzu kommt eine das Immunsystem stärkende Wirkung. Mit der großen Eigenblutbehandlung, auch „große Blutwäsche“ genannt, wird das Immunsystem gestärkt, während die kleine Eigenblutbehandlung mehr bei allergischen Reaktionen eingesetzt wird.
Eine weitere Behandlungsmöglichkeit bietet die Darmbegasung mit Ozon, der eine desinfizierende, entzündungshemmende Eigenschaft nachgesagt wird.
Die Begasung von Wunden hat sich, wie oben bereits erwähnt, seit fast einem Jahrhundert bewährt und so ist es möglich, den diabetischen Fuß z.B. gut zu behandeln.

 

Wann darf eine Ozon-Therapie nicht durchgeführt werden?

 

Da die Ozon-Therapie von speziell dafür ausgebildeten Ozon-Therapeuten durchgeführt wird, wird vor der Behandlung erst ein ausführliches Gespräch mit Untersuchung und Abklärung aller Punkte, die gegen eine Behandlung sprechen, durchgeführt. Bringen Sie dazu alle Medikament, die Sie einnehmen und Krankenakten mit.

Überzeugen Sie sich also immer davon, dass der Therapeut Ihrer Wahl speziell für diese Therapie ausgebildet wurde. Lassen Sie sich im Zweifelsfall seine Urkunde zeigen.


Informieren Sie sich im Internet weiter über diese Therapie unter

http://www.heilpraktikerverband.de/heilv/natur_41.php

http://www.ozontherapie-hpgo3-online.de/

 

Bitte beachten Sie:
 

Alle hier vorgestellten Diagnose- und Behandlungsmethoden sind Verfahren der naturheilkundlichen Erfahrungsmedizin, die nicht zu den allgemeine anerkannten Methoden im Sinne einer Anerkennung durch die Schulmedizin gehören. Alle getroffenen Aussagen über Eigenschaften und Wirkungen sowie Indikationen der vorgestellten Verfahren beruhen auf den Erkenntnissen und Erfahrungswerten in der jeweiligen Therapierichtung selbst, die von der herrschenden Schulmedizin nicht geteilt werden.